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Professor Dr. iur. Dorfmattweg 63 b CH 3110 Münsingen Schweiz Mailto: klk@hotmail.ch





Neu!
Kunz, Karl-Ludwig / Singelnstein, Tobias

«UTB» Band 1758. 7.,  grundlegend überarbeitete Auflage. XVI + 435 Seiten, 40 Schaubilder, kartoniert, EUR 24.99 (D) / CHF 32.50 (UVP) ISBN 978-3-8252-4683-9 Haupt Verlag www.haupt.ch

Karl-Ludwig Kunz / Martino Mona

Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Rechtssoziologie. Eine Einführung in die theoretischen Grundlagen der Rechtswissenschaft 

Uni-Taschenbücher - mittlere Reihe 2788, 319 S., 37 Abb., ISBN: 978-3-8252-4190-7
1. Auflage: 2006
2. Auflage: 2015
DOI: 10.13140/2.1.1320.7842






Besprechungen von Christopher Pollmann: ZSR 2008, 447-449; ZfR Soz. Bd. 28 Heft 2, 287-289; ZPol Bibliografie 0107; Benjamin Lahusen, Dieter Simon: KritV 2007, 40-45; www.amazon.de

Dieses Buch bietet eine einführende Gesamtdarstellung der theoretischen Grundlagenfächer der Rechtswissenschaft (Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie). Zusammenfassungen und Denkfenster im Text regen zum aktiven Nachdenken an. Bei den meisten Abschnitten sind Hinweise auf Lektüreempfehlungenvorangestellt. Das Buch stellt den aktuellen theoretischen Diskussionsstand dar und soll- die Fähigkeit vermitteln, sich in kohärenter Weise mit den Funktionen des Rechts auseinander zu setzen;- die Reflexion über das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit anregen;- zur Klärung der Wissenschaftlichkeit der Jurisprudenz beitragen, indem die Begründungszusammenhänge juristischen Argumentierens bewusst gemacht werden.


Kriminologie 

 Kriminologie

6., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2011XIII + 423 Seiten, 25 Schaubilderkartoniert, 15 x 21,5 cm, 656 CHF 35.90 / EUR 24.90 (D) / EUR 25.60 ISBN 978-3-8252-3591-5. Auflage: 2004. 4. Auflage: 2003. 3. Auflage: 2001 2. Auflage: 1981. 1. Auflage: 1994
DOI: 10.13140/2.1.3417.9364









Besprechungen der 5. Auflage von Javier Gomero Kinosita.

Besprechungen der 4. Auflage von Fritz Sack, Das andere Lehrbuch - Prinzip Hoffnung?- Rezensionsessay zur neuen Auflage von Karl-Ludwig Kunz: Kriminologie. Eine Grundlegung. In: Kriminologisches Journal, Heft 1/2006, S. 49-61; Criminologia, http://criminologia.de/studium/kriminologische-lehrbucher/.

Besprechungen der 3. Auflage von Marek Fuchs www.socialnet.de www.amazon.de ; Horst Schüler-Springorum: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 86. Jahrgang - Heft 3 - 2003, S. 240-245;Christian Grafl: Österr. Juristenzeitung [2003] 11, S. 440 (pdf, 8KB)

Das Buch ist ein Lehrbuch und ein Nachschlagewerk, doch es ist hoffentlich mehr. Es unternimmt eine „Darstellung“ der Kriminologie im doppelten Wortsinne: Indem eine Bestandsaufnahme des Fachs präsentiert und zugleich dem Umstand Rechnung getragen wird, dass jede Präsentation eine Inszenierung ist, die aus Geschriebenem auswählt, es szenisch verdichtet und zu einem neuen Gesamtbild arrangiert.
Mit einiger Vermessenheit könnte man das Werk als eine Denk-Schrift bezeichnen. Erstrebt wird eine durchaus anspruchsvolle, doch allgemeinverständliche Vermittlung des Standes der allgemeinen Kriminalitätsforschung. Das Buch setzt auf die entlarvende Kraft des Nach-Denkens über eine Disziplin, über die schon manch Gescheites gedacht und gesagt worden ist. Die Philosophie bezeichnet dieses Vorgehen als Re­flexion; burschikoser könnte man – mit Horst Schüler-Springorum – von einem „think twice“ reden. Solches Denken hat mit Ver­ständigung zu tun, die darauf hofft, dass der Funke des Gedankens auf die Leserin und den Leser überspringen und dort ein Feuerwerk von Assoziationen auslösen möge, die im Buch nicht einmal im Keime angelegt sind.
Erstrebt wird so etwas wie eine Unterhaltung, durchaus in der doppelten Bedeutung von Dialog wie Divertimento. In der Wiener Klassik bezeichnet Divertimento ein in meist kleiner Besetzung aufge­spieltes Instrumentalwerk, dazu bestimmt, eine tafelnde Gesellschaft zu unterhalten. Die unterhaltsame Zerstreuung der kriminologischen Tafelrunde verfolgt ver­schiedene Anliegen: Sie will gewisse inhaltli­che Aspekte des Gesprächs aufgreifen und vertiefen, mittlerweile gängige Be­trachtungswinkel erweitern und zu einer Verständigung über Gemeinsames und Trennendes anregen. Um einen hoch gegriffenen Vergleich zu wagen: Die verfolgten Anliegen lassen sich in der Aussage bündeln, die Ludwig Wittgenstein seiner berühm­ten Logisch-Philosophischen Abhandlung vorangestellt hat: Der „Zweck“ des Buchs „wäre erreicht, wenn es einem, der es mit Verständnis liest, Vergnügen bereitete“[1].
Lesefreundlichkeit wird durch eine Reihe von Vorkehrungen erstrebt. Den meisten Abschnitten sind knappe Lektüreempfehlungen vorangestellt, die Hinweise für eine vertiefende Befassung etwa zur Prüfungsvorbereitung geben. Querverbin­dungen im Text sind durch Verweise auf Vorangehendes (< § ... Rn ...) und Nachfolgendes (> § ... Rn ...) leicht nachvollziehbar. Tabellen und Schaubilder sollen komplexe Aussagen anschaulich machen. Das Stichwort­register erlaubt die rasche punktuelle Information. Das verwer­tete Schrifttum ist im Literaturverzeichnis dokumentiert. Die berücksichtigte Literatur stellt eine Auswahl dar, die versucht, die Vielfalt der Sichtweisen einzufangen. Vollständigkeit anzustreben wider­spräche der Konzeption des Buchs.





[1] Wittgenstein 1969, Vorwort.


Die wissenschaftliche Zugänglichkeit von Kriminalität
Die wissenschaftliche Zugänglichkeit von Kriminalität. Ein Beitrag zur Erkenntnistheorie der Sozialwissenschaften

2008 Deutscher Universitäts-Verlag und VS Verlag für Sozialwissenschaften VS Research130 S.I SBN: 978-3-8350-7018-9 25.90 EUR / 45.90 Sfr.
Auch als eBook pdf .
access: http://link.springer.com/book/10.1007/978-3-8350-5547-6
 ISBN: 9783835070189





Besprechung von Michael Walter, MSchrKrim 92. Jahrgang - Heft 4 2009, S.414-416 Jan Werheim, Soziologische Revue 3/2010; Holger Plank, Polizei Newsletter 3/2015, http://www.polizei-newsletter.de/books/2015_Rezension_Karl-Ludwig_Kunz_Plank.pdf

"Es ist ein grosser Verdienst von Kunz, derzeit ein solches Buch auf den Markt gebracht zu haben. Man wünscht sich eine weite Verbreitung und am besten eine doppelte Neuauflage: eine als Einführungs- und Lehrbuch verfasste, und eine etwas weniger redundant argumentierende und dafür noch stärker wissenschaftstheoretisch orientierte Fassung [...]." Soziologische Revue, 3-2010


Traditionell versteht sich die Kriminologie als erfahrungswissenschaftliche Disziplin, die Kriminalität mittels quantifizierender Methoden der Sozialforschung möglichst rational zu begreifen sucht. In seiner für die sozialwissenschaftliche Theoriedebatte ertragreichen Standortbestimmung kritisiert Karl-Ludwig Kunz den trügerischen Schein objektiver Tatsachenbeobachtung. Die Auseinandersetzung damit, ob wirklich gezählt wird, was man zu zählen vorgibt, und was es bedeutet, nur „Indikatoren“ für das eigentlich Interessierende erheben zu können, schafft die Basis dafür, die Kriminol;ogie an einem kulturwissenschaftlichen Horizont auszurichten.



Soziale Reflexivität und qualitative Methodik. Zum Selbstverständnis der Kriminologie in der Spätmoderne (Hrsg. mit C. Besozzi)

2003, 229 S. ISBN 3-258-06657-4 (Haupt), Reihe: Schweizerische Kriminologische Untersuchungen.Beiträge von H.-J. Albrecht (Freiburg i. Br.), Claudio Besozzi (Quebec/Kanada), Byung-Sun Cho (Korea), Raffaele de Giorgi (Lecce/Italien), Heike Jung (Saarländische Universität), K.-L. Kunz (Bern), Ronnie Lippens (KeeLe University/GB), Gabriele Löschper (Hamburg), Tamar Pitch (Univ. di Camerino/Italien), Fritz Sack (Hamburg), Karl F. Schumann

Besprechung von Reinhard Kreissl: Kriminologisches Journal (KrimJ) 2006, 233 ff.




Bürgerfreiheit und Sicherheit. Perspektiven von Strafrechtstheorie und Kriminalpolitik

Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien (Peter Lang) 2000244 Seiten. ISBN 3-906764-42-7










Besprechung von Marcel A. Niggli: Schweiz. Zeitschr. f. Strafrecht 119 (2001), 99 f.



Kriminalpolitik in Entenhausen Vom Umgang mit Kriminalität bei Micky Maus & Co. (mit Roger Sidler)

Basel, Genf, München (Helbing & Lichtenhahn) 1999 114 Seiten. ISBN 3-7190-1769-9
DOI: 10.13140/2.1.4466.5129 









TV-Sendung dazu

Besprechungen von Michael Stolleis: Frankfurter Allgemeine Zeitung 3.12.1999; Hermann Unterstöger, Süddeutsche Zeitung 22.11.1999; Benedikt Eppenberger: Der Bund 8.11.
1999; www.morgenwelt.de
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-die-polizei-laesst-mit-sich-spassen-11312348.html



Das strafrechtliche Bagatellprinzip. Eine strafrechtsdogmatische und kriminalpolitische Untersuchung

Schriften zum Strafrecht, Band 57Berlin (Duncker & Humblot) 1984370 SeitenISBN 3-428-05675-2










Besprechungen von Günter Stratenwerth: Schweiz. Zeitschr. f. Strafrecht 105 (1988), 245; Heinz Zipf, Zeitschr. für die Gesamte Strafrechtswissenschaft 98 (1986), 89; Günther Kaiser, Schweiz. Juristenzeitung 1986, 397; Franz Streng, Kriminologisches Journal 1986, 235; Jürgen Baumann, Neue Jurist. Wochenschrift 1985, 1948; Bernd Wehner, Kriminalistik 39 (1985), 168




Die analytische Rechtstheorie: Eine "Rechts"- theorie ohne Recht? Systematische Darstellung und Kritik

Schriften zur Rechtstheorie, Heft 59. Berlin (Duncker & Humblot) 1977, 142 Seiten ISBN 3-428-03881-9











Besprechungen von Gertrude Lübbe-Wolff: Rechtstheorie 11 (1980), 507; Michel Villey, Archives de Philosophie du droit 23 (1978), 439; Robert Walter, Juristische Blätter 1979, 168; Bibliographie der Sozialethik XI (1977-79), 519; V. Kube, Österr. Zeitschr. f. Öffentl. Recht 29 (1978), 382; J. Leyten, Nederlands Juristenblad 1978, 226